2023

KLOSTERBIBLIOTHEK ENGELBERG. BEWAHRTES WISSEN - GESAMMELTE SCHÄTZE 07.07. - 08.10.2023

Seit dem Jahr 2016 betreibt die Deutsche Franziskanerprovinz aktiv den Schutz ihres Kulturgutes und sucht dafür Partner. Durch einen glücklichen Zufall kam es zu einer Initiative durch die Fünf-Wunden-Bruderschaft Miltenberg, das Kloster Engelberg und die Museen Miltenberg, um den Bestand der Bibliothek zu sichern und sie einer größeren Öffentlichkeit besser zugänglich zu machen. Fachlich begleitet wurde dieses Vorhaben durch die Bayerische Staatsbibliothek München. Im Jahre 2022 wurde vereinbart, die Bibliothek als Depositum an die Museen Miltenberg zu übergeben. Das neugebaute Depot gewährleistet eine fachgerechte Aufbewahrung, aber auch eine Einsichtnahme der Bücher unter Aufsicht. Hier schließt sich auch historisch ein Kreis, weil die franziskanische Niederlassung auf dem Engelberg in seinen Anfängen dem Miltenberger Kloster zugeordnet war. Anlässlich der Übernahme zeigt diese Ausstellung nun ausgewählte Highlights des Bibliotheksbestands, erzählt von der Geschichte des Klosters und seiner Bibliothek sowie vom gespannten Verhältnis des Ordensgründers zur Literatur und Wissenschaft, das in so aufreizendem Kontrast zur Engelberger Klosterbibliothek und ihrer Nutzung steht.

2022

"CARTE E TERRA - THOMAS LANGE UND MUTSUO HIRANO 29.07. - 01.11.2022

Papier und Erde – diese beiden Materialien stehen im Fokus der Gemeinschaftsausstellung der Künstler Mutsuo Hirano und Thomas Lange. Die android anmutenden Terrakottaskulpturen von Hirano verbinden seine japanische Abstammung mit der westlichen Ikonographie. Sie bilden einen wunderbaren Kontrast zu den ausdruckstarken Werken auf Papier von Thomas Lange, zugleich spielen die gegensätzlichen Werkstoffe und Künstlerpersönlichkeiten auch hervorragend zusammen. Thema von Langes Bildern ist das Verhältnis zwischen Mensch und Welt sowie Vergangenheit und Gegenwart. Die Sonderausstellung wird im Obergeschoss und in der Dauerausstellung des Museum Burg Miltenberg gezeigt.

"JUTTA WINTERHELD - NAH UND FERN 08.04. - 04.07.2022

In der Sonderausstellung „Jutta Winterheld. Nah und Fern“ im Museum Burg Miltenberg waren Landschaftsbilder der Miltenberger Künstlerin Jutta Winterheld zu sehen. Die ruhigen, expressiven Landschaftsbilder schweben zwischen gegenstandslos und abstrahierend. Betrachter*innen können ihre eigenen Eindrücke und Assoziationen spielen lassen. Jutta Winterheld (*1957) hat in Bayreuth und Bamberg studiert und arbeitet seit 1981 als Kunsterzieherin und Malerin. Ihre Werke sind auch im Gemeindezentrum St. Jakobus (Kreuzweg) und im Franziskushaus in Miltenberg zu sehen.

2021

ULRIKE DONIÉ - WIDERSCHEIN 01.06. - 01.11.2021

Die Künstlerin Ulrike Donié arbeitet in ihren Objekten und Gemälden mit der Wahrnehmung und Erinnerung archetypischer Bilder, die im kollektiven Unbewussten angesiedelt sind. Ihre Werke stehen zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit und spiegeln Gegensätze wider: Stillstand und Bewegung, Licht und Dunkelheit, Aufkeimendes und Vergänglichkeit. Sie lassen keine exakte Zuordnung zu und regen zum Nachdenken an. Es bleibt der Phantasie der Betrachter*innen überlassen, was sie sehen, welche Bilder sie meinen wiederzuerkennen. Donié arbeitet seit 1991 als freischaffende Künstlerin und lebt in Linz am Rhein.

2020

NORBERT NOLTE - VOGLIO VEDERE 19.05. - 01.11.2020

Der Nürnberger Künstler Norbert Nolte zeigte in den Museen Miltenberg seine Werke „Voglio vedere“ im Museum Burg Miltenberg (Dauerausstellung und Wolfgang Weiss Kabinett) - „Zeitfluss“ im Museum Stadt Miltenberg (Dauerausstellung). In beiden Häusern intervenierte Nolte in den Dauerpräsentationen, ließ sich von den Objekten und Räumen inspirieren. Mit seinen Raumarbeiten, Objekten und Collagen nimmt der Künstler Bezug auf das kollektive Bild- und Textgedächtnis, zitiert und spielt mit den Referenzen und erzählt (neue) Geschichten, regt Besucher*innen zur Reflektion an. Auch zueinander stehen die Kunstwerke in Bezug.

2019

(c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Peter Vogt - Kopf. Gefühl 02.08. - 01.11.2019

Die Sonderausstellung präsentierte Gemälde des Malers Peter Vogt (1944 -2013), ausgeliehen von der Stiftung Kunstfonds. Peter Vogt studierte an der Akademie der Bildenden Künste in München und ließ sich in der bayerischen Hauptstadt nieder. Nach einer abstrakten Phase wandte er sich Ende der 1970er Jahre der figurativen Malerei zu. Ausdrucksvolle Malerei mit kräftigen Pinselstrichen kennzeichneten seine Werke bis in die 1990er Jahre. Danach lässt sich ein stilistischer Wechsel erkennen, hin zu einer sachlichen, realistischen Malweise. Die Ausstellung konzentrierte sich auf Vogts Auseinandersetzung mit dem Menschen und seinen Gefühlsregungen. Bekannt sind vor allem seine Porträtserien. Immer wieder setzte er sich mit kunsthistorischen Themen und dem Medium Fotografie auseinander.

VERWANDLUNGEN - BARBARA SCHAPER-OESER 12.04. - 30.06.2019

Die Würzburger Malerin und Bildhauerin Barbara Schaper-Oeser (1941-2019) vermachte ihren Nachlass dem Museum Burg Miltenberg. Schaper-Oeser war gelernte Textil- und Grafikdesignerin und bildete sich autodidaktisch im künstlerischen Bereich weiter. Einschneidendes Erlebnis in ihrer künstlerischen und persönlichen Entwicklung war ein Aufenthalt in der nordafrikanischen Sahara 1995. Beeinflusst durch die neuen Eindrücke vollzog sie eine Verwandlung zur abstrakten Materialkünstlerin. Schaper-Oeser arbeitete bevorzugt mit Mischtechniken, die abstrahierenden Kunstwerke werden dadurch haptisch erfahrbar.

2018

Ben Wilikens 27.07. - 01.11.2018

Ben Wilikens, geboren in Leipzig am 21. Juni 1939, ist bekannt für seine streng komponierten, in der Farbe Grau gehaltenen Raumkonzeptionen. Ein Grau, das der Künstler in seinen Bildern in zahllosen, feinsten Abstufungen zu kombinieren versteht. Seine Werken zeigen meist menschenleere Räume und Raumansichten, die perspektivisch perfekt konzipiert sind und den Betrachter ähnlich einem Sog hineinzuziehen verstehen.

Udo Kaller - Die weiße Schale 06.04. - 01.07.2018

Der in Nürnberg lebende Maler Udo Kaller ist seit vielen Jahren eine feste Größe in der deutschen Kunstlandschaft. Während seines Studiums an der Kunstakademie in den 1960er- Jahren wurde seine Liebe zum japanischen Holzschnitt entfacht. Ihre Klarheit hat ihn begeistert. Die Betonung der Linie, wie sie die Japaner praktizieren, wird von Udo Kaller noch gesteigert. Zudem liebt er kräftige Farbakkorde. Seit 2012 entwickelte Udo Kaller einen neuen Bilderzyklus, der nur am Rande mit der asiatischen Kunst zu tun hat. Hier beschäftigen ihn die Nebensächlichkeiten des Lebens, kleine Dinge wie Schalen, Pinsel, Schachteln, Blumen usw. Insgesamt entstanden für den Zyklus 166 Stillleben, wovon 44 im Museum Burg Miltenberg zu sehen sind.

vor 2018

Michael Morgner 28.07. - 01.11.2017

Gertrude Reum 21.04. - 02. 07.2017

JACQUES GASSMANN - ZEICHNERISCHES WERK 29.07. - 01.11.2016

JEHUDA BACON - MALEREI UND GRAFIK 08.04. - 03.07.2016

MARIA LEHNEN - STERNE, WÖLFE UND ANDERE MENSCHEN 31.07. - 01.11.2015

RENATE ANGER - WERKSCHAU 01.04. - 05.07.2015

JÜRGEN LENSSEN - GEERDET 01.08. - 01.11.2014

URSULA JÜNGST - FARBE MEIN GESANG 11.04. - 29.06.2014

MUTSUO HIRANO - VIA CRUCIS 02.08. - 01.11.2013

THOMAS LANGE - GOLGOTA UND VIA CRUCIS 30.03. - 30.06.2013

CLAIRE MONTOYA - RAUM UND BEWEGUNG 25.08. - 30.09.2012

GUNTER ULLRICH - STATIONEN EINES LEBENS 01.06. - 29.07.2012