Weihnachtskram und Gutsle, süße

Ein historischer Miniaturweihnachtsmarkt


Sonderausstellung vom 19. November 2021 bis 14. Januar 2022 im Museum Stadt Miltenberg

In der Ausstellung geht es um die Entwicklung von Weihnachtsmärkten. Gerd Grein, ehemaliger Leiter des Museums Veste Otzberg und leidenschaftlicher Sammler, stellte den Museen Miltenberg seine sorgfältig kuratierten Miniatur-Weihnachtsmarktstände zur Verfügung.

Märkte zur Adventszeit gibt es schon sehr lange – mit den heutigen Weihnachtsmärkten haben diese aber nur wenig gemein. Die Märkte veränderten sich im Laufe der Zeit, genau wie das Weihnachtsfest.

Ihren Ursprung haben Weihnachtsmärkte in Krammärkten mit Waren des täglichen Bedarfs zur Adventszeit. Zielgruppe war die Oberschicht, durch denam Heiligen Abend ausgezahlten „Weihnachtstaler“ besaß aber selbst das Gesinde etwas Geld. Weihnachtsspezifische Waren wurden vermutlichseit dem 18. Jahrhundert auf den Märkten verkauft. Im 19. Jahrhundert entwickelten sie einen starken Jahrmarktscharakter mit Schaubuden, Gaukelsängern und weiterer Unterhaltung. Geschenke (Spielzeug) dominierten das Angebot.

Ab 1950 stieg die Verbreitung der Märkte parallel zur Kaufkraft der Bevölkerung. Die Veranstalter setzen seitdem auf ein erweitertes Speisen- und Getränkeangebot, regionale Produkte und eine „traditionelle“ und „heimatliche“ Gestaltung der Verkaufsbuden.

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