Kunst geht fremd

Ein unterfränkisches Erfolgsprojekt

Das seit 2011 bestehende unterfränkische Netzwerk von unterschiedlichsten Museen ist in Deutschland nach wie vor einzigartig. Das Konzept beruht nicht etwa auf der Größe, der regionalen Bedeutung oder dem Sammlungsschwerpunkt der beteiligten Einrichtungen, sondern es zählen neben dem besonderen Engagement der Kuratoren vor allem die Originalität des jeweiligen Tauschobjektes. Dieses soll im anderen Ausstellungskontext ganz bewusst als Fremdkörper verstanden werden, möglicherweise sogar Irritationen hervorrufen, aber auch gleichzeitig Interesse für die Institution des Leihgebers wecken.

Von Anbeginn genoss „Kunst geht fremd“ eine generöse wie tatkräftige Unterstützung von Seiten des Bezirks Unterfranken und der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern.

Mehr Informationen zu KUNST GEHT FREMD finden Sie hier.


...und bekennt Farbe!

22. Juli bis 8. November 2020

Wenn Kunst Farbe bekennt, dann muss sie nicht nur bunt und fröhlich sein, sondern sie kann auch Haltung zeigen und eine Meinung vertreten. Vielleicht konfrontiert sie die Betrachter*innen dabei mit Unliebsamen, vielleicht verführt sie aber auch zum Genuss.
Mit diesen Gedanken laden sechzehn unterfränkische Museen vom 22. Juli bis 8. November 2020 dazu ein, Kunst in anderen, fremden Zusammenhängen zu sehen, neue Museen zu entdecken und auf diese Weise einmal ganz Unterfranken in voller Farbenpracht zu erfahren.
Gleichzeitig wird das zehnjährige Jubiläum des einzigartigen Netzwerks „Kunst geht fremd“ gefeiert. Einen Rückblick gibt es auf der neuen Homepage www.kunst-geht-fremd.de und auch die Begleitveranstaltungen werden dort veröffentlicht, sofern sie in Zeiten von Corona stattfinden können. Doch diese Zeit ruft gerade dazu auf, Farbe zu bekennen und sichtbar zu werden.

Zu Gast im Museum Stadt Miltenberg ist dieses Jahr eine Fahne des Radfahrervereins Ebern von 1902 aus dem Heimatmuseumm Ebern. Aus Miltenberg geht dafür ein Farbholzschnitt des berühmten "Schnatterlochs" von Eduard Hartmann, um 1935, in das Spessartmuseum in Lohr.

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Museumswebsite gefördert durch:

Landesstelle für die nichtstaatlichen Mussen in Bayern
Bayerische Sparkassenstiftung